Dominikanerinnenkloster St. Peter am Bach, Schwyz
Sonntage und Feiertage
08.00 Uhr Eucharistie
16.30 Uhr Rosenkranz mit Segen
Mo-Mi, Fr, Sa
07.00 Uhr Eucharistie
16.30 Uhr Fastenzeit sowie Monate Mai und Oktober: Rosenkranz mit Segen
Donnerstag
Marianische Betstunden um Priester und Ordensberufe
14.25 Uhr freie Anbetung
16.30 Uhr Rosenkranz und hl. Messe

Das Haupteinkommen besteht aus den Altersrenten der Nonnen sowie der Verkauf der Hostien. Kleinere Einkünfte werden durch den Verkauf von Kräutern, Novenenkerzen und Kondolenzkarten erzielt. Zudem tragen die Gaben der Kirchenbesucher für Gebete sowie Legate und Spenden aus der Bevölkerung wie auch von Bekannten oder Verwandten zum Lebensunterhalt bei. Schliesslich wird das Kloster von Privatpersonen, Bauern oder lokalen Betrieben immer wieder mit Lebensmitteln beschenkt.

Schon 1283 bei Anlass der Altarweihe in der Klosterkirche soll in Schwyz eine erste Art der Chlosterchilbi stattgefunden haben. Verbrieft ist dies jedoch nicht. Mitte des 15. Jahrhunderts – während einer furchtbaren Hungersnot – wurde der Konvent im St. Peter von der Klausur dispensiert. Die Klosterfrauen waren im Dorf und in der Umgebung unterwegs, um sich „ihren Lebensunterhalt durch Bettelei“ zu erwerben. So berichten die Chronisten der damaligen Zeit, dass sich Schwestern vom St. Peter in roten Schürzen bei Hochzeiten und Tänzen einfanden. Weltliche Feste waren für sie ein willkommenes Mittel, an Nahrung zu gelangen. Und so scheute sich die ehrwürdige Frau Priorin nicht, mit dem jeweilen regierenden Landammann auf der „Rathausdiele“ den offiziellen Fastnachtstanz zu eröffnen. Dieses Ereignis fand regelmässig am Tage nach dem Kirchweihfest statt und ist der eigentliche Ursprung der heutigen Chlosterchilbi in Schwyz. Amtlich dokumentiert ist dieser Anlass erstmals aus dem Jahre 1560 durch den formellen Beschluss des hohen Landrates zu Schwyz, dass die Chlosterchilbi in Schwyz alljährlich „am Sonntag nach Kreuzerhöhung“ stattfinden darf. Der Tradition folgend wurde die Chlosterchilbi in Schwyz alljählich im September gefeiert.
Der Gewinn der jährlich stattfindenden Klosterchilbi kommt der persönlichen Verwendung der Klosterfrauen zugute, fliesst also nicht in die Klosterverwaltung.
